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Voll verklemmt: Gefährliche AutoscheibenWird unglücklich der Schalter berührt, besteht Verletzungsgefahr. Immerhin wirken bei elektrischen Schließsystemen Kräfte bis zu 30 Kilo. Der Club stellt fest, dass an den wichtigsten Fenstern – nämlich den hinteren Scheiben, an denen die Kinder oft unbeaufsichtigt spielen – sogar am häufigsten ein Schutzmechanismus fehlt. Dabei sei, so der ADAC, ein automatischer Einklemmschutz an allen Fenstern sowie an Schiebedächern notwendig, weil erwachsene Personen nicht immer rechtzeitig reagieren könnten, wenn Kinder in Gefahr sind, sich einzuklemmen. Zu den Modellen, die weder auf der Fahrerseite noch auf der Beifahrerseite und an den hinteren Seitenscheiben eine automatische Schutzvorrichtung haben, gehören unter anderem der Daihatsu Terios, der Ford Ranger oder der Hyundai Tucson. Bei den Schiebedächern ist die Lage etwas besser. Die meisten Schiebedächer sind heute mit dem intelligenten Mechanismus ausgestattet. Dennoch gibt es Ausnahmen. Weder der Honda Jazz, noch der Chrysler PT Cruiser, der VW Eos oder der KIA Magentis haben einen Einklemmschutz für das Schiebedach - und dies sind laut ADAC nur einige Beispiele. Damit Finger, Hände, Hals und Kopf unbeschädigt bleiben, empfiehlt der ADAC, Kinder nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug zu lassen. Der Zündschlüssel sollte abgezogen werden. Fenster und Schiebedach dürfen nicht mit der Schlüsselfernbedienung geschlossen werden, wenn kein Sichtkontakt mit dem Fahrzeug besteht.
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